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AUFGABEN VERWALTEN

 -Der Anfang von Selbstorganisation

Themenseite

Womit soll ich anfangen, wenn ich mich besser organisieren will?

Eine häufige und berechtigte Frage. Zur Antwort gebe ich meistens: Beginnen Sie mit der Art und Weise, wie Sie Aufgaben verwalten. Warum aber bei der Aufgabenverwaltung (auch “Aufgabenmanagement” genannt) beginnen und nicht bei Prioritäten, Projekten oder den neuesten Software-Tools?

Vor einigen Jahren hatte ich das Vergnügen mit einem echten “Super-Nerd”, einer veritablen Koryphäe im Bereich PHP-Programmierung und Server-Infrastruktur, zusammenzuarbeiten. Dabei kamen wir irgendwann ins Gespräch über Selbstorganisation/Zeitmanagement und Co. und ich lud ihn ein, einmal zu mir ins Seminar zu kommen.

Aufgabenverwaltung: Genügt das vielleicht schon?

Seine recht abschätzige Antwort darauf war, er wisse ja wohl selbst, wie man eine Aufgabenliste schreibe. Dieser verbale Korb hat unsere Zusammenarbeit zwar in keiner Weise negativ beeinträchtigt, etwas empört war ich aber dennoch über diese in meinen Augen unzulässige Verengung. Oder war da etwas dran?

Aufgaben

– Der Stoff, aus dem unser Alltag gemacht ist

Dass zu einer guten Selbstorganisation mehr gehört als eine vernünftige Aufgaben-Verwaltung, ist in meinen Augen heute genauso wahr wie damals. Die vielleicht etwas “nerdige” Verengung auf die Liste der eigenen Aufgaben als einziges Objekt von Selbstorganisation bringt allerdings etwas Wichtiges zum Vorschein.

Wenn wir uns nämlich ansehen, was unseren Arbeitstag, aber auch den Großteil unseres privaten Alltags tatsächlich ausmacht, dann sind dies Dinge, die wir tun wollen oder müssen, also Aufgaben.

Ziele und Aufgaben

Ein entscheidendes Verhältnis

Selbst das das Erreichen von Zielen, der aus meiner Sicht “ultimative” Grund, sich überhaupt mit Selbstorganisation, Zeitmanagement und Co. herumzuschlagen, steht und fällt mit dem Erledigen von Aufgaben. Nämlich allen, die für das Erreichen eines Ziels nötig sind.


Wenig verwunderlich also, dass es für das “Task Management”, insbesondere im Projekt- oder Team-Bereich, so viele Tools und Software gibt. Wunderlist, Todoist, Trello, Jira und wie sie alle heißen fokussieren alle zu Recht auf diesen “Atomkern” unseres Alltags und versprechen uns einen Überblick über ihn: Die Aufgabe.

Aufgabenmanagement

(Nur) die Grundlage guter Selbstorganisation

Das Verwalten der eigenen Aufgaben als einen eminent wichtigen Teilbereich guter Selbstorganisation zu betrachten, ist also nachgerade zwingend. Dass jedoch mit der Herrschaft über die eigene To Do-Liste alles getan sei, ist ein gefährlicher Irrtum. Sie können die beste To Do-Liste der Welt haben und trotzdem immer das Falsche tun (wegen fehlender Priorisierung) oder an ihrer Aufgabenlast ersticken (wegen fehlender Planung und Struktur).

Dennoch ist die Verwaltung von Aufgaben so etwas wie die Bedingung der Möglichkeit guter Selbstorganisation. Wie wollen Sie beispielsweise vernünftig priorisieren, wenn sie gar keinen Überblick über die Dinge haben, die sie priorisieren müssen, ihre Aufgaben?

Beiträge im Blog

Aufgaben verwalten

 – die einfachste Checkliste der Welt

Es gibt also gute Gründe, mit der Art und Weise, wie wir Aufgaben verwalten, anzufangen, wenn wir uns besser organisieren wollen. Aber wie konkret?

Das führt uns zur einfachsten (und damit vielleicht besten) Checkliste der Welt. Denn es gibt meiner festen Überzeugung nach nur eine einzige unbedingt einzuhaltende Grundregel für gute Aufgabenverwaltung:

Sorgen Sie dafür, dass alle Ihre aktuellen Aufgaben in genau einer Liste stehen.

Fragen zum

Aufgabenmanagement?

Zu viele Aufgaben auf der To Do-Liste? Zu viele Listen mit Aufgaben? Wenn Sie Fragen zum Thema Aufgaben haben und Sie gern Meine Ansicht zu Ihrer konkreten Situation hätten, schreiben Sie mir. Wenn ich kann, helfe ich gern weiter! Zum Kontakt-Formular

Einstweilen gutes Gelingen!

Dr. Andreas Kellner

Dr. Andreas Kellner