Fit für New Work

Individualität, Agilität, flachere Hierarchien und offene Bürokonzepte, so scheint die Realität von “New Work” auszusehen. Liest man beim Begriffsbegründer von “New Work”, dem US-Österreicher Frithjof Bergmann nach, ist das erste, was auffällt, dass der Begriff von der neuen Arbeit selbst bereits über 30 Jahr alt ist. Bergmann ging (und geht) es dabei um nichts weniger als um eine Neubestimmung des gesamten, individuellen wie gesellschaftlichen Verständnisses zur Arbeit.

In den 1980er Jahren diagnostizierte Bergmann dieses noch am Beispiel des Niedergangs der klassischen Automobilindustrie in den USA, heute sieht er – wie so viele – die Digitalisierung als entscheidende Treibfeder.

Wir können nicht in die Zukunft blicken. Für den Moment sieht es so aus, als wären die ganz konkreten Folgen von “New Work” für die Mitarbeiter in Unternehmen, die sich dieses Schlagwort auf die Fahne schreiben, ein Zuwachs an Eigenverantwortung, Flexibilität und Mitentscheidungsmöglichkeiten. Wenn ich im Arbeitsalltag mehr eigene Entscheidungen treffen darf, mir meine Zeit selbst einteilen soll und schnelle Ergebnisse statt langer Prozesse gefragt sind, ist das nicht nur Chance, sondern auch Herausforderung. Eine solide Selbstorganisation erscheint nötiger denn je.

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