Was bedeutet moderne

Selbstorganisation?

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Am 10.02.1996 verlor Schachweltmeister Garri Kasparow gegen den Computer “Deep Blue”. Ein historischer Sieg der Computertechnik und der Beweis, dass Computer uns in geschlossenen Systemen – wie Schach – überlegen sind.

Aber unser Leben ist kein geschlossenes System und wir sind keine digitale Lebensform. Trotzdem herrscht heute der Glaube, dass der Computer uns im Prinzip alles abnehmen kann, auch die Organisation unseres Alltags.

Ich habe auch lange darauf vertraut, dass der Computer uns den Kampf gegen die alltäglichen Feinde der Produktivität abnimmt. Dieser Irrtum wurde mir spätestens 2010 zum Verhängnis.

Das feindliche Umfeld, in dem wir arbeiten, hatte mich fest im Griff.

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Der Mensch in einem

Feindlichen Arbeitsumfeld

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Nach dem Chaos meiner Studententage kam mir die Arbeitswelt sehr aufgeräumt vor. Mein Geschäftspartner Benjamin Erhardt und ich wussten ja, dass wir uns als Gründer gut organisieren mussten, um unsere Ziele zu erreichen. Also hatten wir Jahrespläne, gleich mehrere To-Do-Listen und ein ausgefeilt eingerichtetes E-Mail-Programm.

Die Realität war aber, dass ich nach kurzer Zeit nur die Aufgaben erledigte, die am dringendsten oder am freundlichsten aussahen – wenn ich überhaupt aus dem E-Mail-Posteingang rauskam

Kurzum: Ich war zwar irgendwie organisiert, aber nur der Organisation wegen. Ich hatte Ziele, kam ihnen aber nicht näher.

So konnte es nicht weitergehen. Im Team untersuchten wir, was genau uns vom Erreichen unserer Ziele abhielt:

Herausgekommen sind die 4 Feinde der Produktivität