Feinde des Alltags

1. Ständige Ablenkung

Klingelnde Telefone, blinkende Apps und E-Mails, E-Mails, E-Mails: Ganze Tage im Posteingang, anstatt an unseren Zielen zu arbeiten.

Jede E-Mail direkt beantworten, immer ans Telefon gehen, das muss doch so sein, oder?

Die Realität war: Wir haben nur reagiert. Die Kontrolle über uns und unsere Arbeitszeit hatten andere. Wir waren immer erreichbar, aber geschafft haben wir – gefühlt – nie genug.

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2. Ziellose Hektik

Den ganzen Tag hin und her gehetzt und doch nicht bewegt. Unsere Ziele hatten wir fein säuberlich notiert, nur im Alltag spielten sie irgendwie keine Rolle. Wie frustrierend.

Denn statt zu motivieren, können Ziele einen fertig machen – nämlich dann, wenn man sie nicht erreicht.

Übrigens: “Burn-Out” kommt nicht durch zuviel zu tun, sondern durch ständiges Tun ohne Sinn und Ziel.

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3. Digitale Verführung

Wir hatten Programme, Tools und Apps für E-Mails, Kalender, Aufgaben – einfach für alles, verfügbar auf jedem Endgerät.

Damit konnten wir kurzfristiger reagieren als jeder Notarzt und waren vermeintlich organisierter als das Kanzleramt. Da war es wieder, das blinde Vertrauen, dass der Computer unseren Alltag regelt.

Sie ahnen es. Gebracht hat uns die digitale Verführung nur eines: Noch mehr Ablenkung.

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4. Unklare Prioritäten

Je länger unsere To-Do-Listen wurden, desto wichtiger wirkte jede Aufgabe. Wir haben dann einfach seltener draufgeschaut.

Am Ende saßen sich zwei promovierte Unternehmer mit Personalverantwortung gegenüber und konnten schlechter priorisieren als jedes Kind.

Wenig überraschend kam irgendwann der Knall. Die Feinde des Alltags erkannt zu haben, war eindeutig nicht genug.

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