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Die 3 entscheidenden Fragen

der Selbstorganisation

Auf dieser Seite geht es um Selbstorganisation. Daher liege ich vermutlich mit der Annahme richtig, dass Sie nicht hier sind, weil Sie sich auf der Suche nach einem neuen Hobby befinden.

Vermutlich haben Sie festgestellt, dass Sie nicht umhin kommen, sich mit der Frage zu beschäftigen: wie kann ich meinen Alltag besser in den Griff bekommen? Mir ging es so. Vielleicht sind Sie aber auch im Zweifel darüber, ob es sich wirklich lohnt, im Bereich Selbstorganisation (oder: Zeitmanagement) aktiv zu werden.

Und das ist ganz richtig so: „Warum überhaupt Selbstorganisation?“ ist die erste wichtige Frage, die Sie für sich klären müssen.

Denn Selbstorganisation ist ein Thema, das man zwar theoretisch sehr ausführlich betrachten kann, das aber letztlich ein praktisches Unterfangen ist. Dementsprechend folgt auf die Warum-Frage zwangsläufig die nächste: „Wie funktioniert Selbstorganisation?“, gefolgt von „Wann braucht es Selbstorganisation?“.

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Warum

Selbstorganisation?

Den Tag im Posteingang, am Telefon, in Meetings verbracht und gefühlt gar nicht zum „richtigen“ Arbeiten gekommen? Die Aufgabenliste ist immer länger als die Arbeitszeit? Alle Aufgaben sind irgendwie wichtig, aber eigentlich machen Sie nur die dringenden? Viel gearbeitet, aber gefühlt (zu) wenig erreicht, vor allem nicht das, was eigentlich wichtig ist?

Fakt ist, dass von 8 Stunden Büroarbeit durchschnittlich fast die Hälfte für E-Mails und andere Kommunikationskanäle „draufgeht“. Führungskräfte können gerade einmal über ein Viertel ihrer Zeit selbst verfügen, den Rest besetzt das „Tagesgeschäft“.

Wenn wir also überhaupt dazu in der Lage sein wollen, konzentriert an den Dingen zu arbeiten, die uns an der Arbeit und auch darüber hinaus wichtig sind, müssen wir versuchen, uns sinnvoll selbst zu organisieren. Unsere eigene Produktivität ist ein wichtiger Faktor, der über unsere Motivation, Zufriedenheit und mentale Gesundheit (oder das Gegenteil) mitentscheidet.

Darüber hinaus ist Selbstorganisation die Basis für gute Führung und funktionierende Teams, denn wenn Ihr Tagesgeschäft sie auffrisst, bleibt zum Führen keine Zeit und wenn bei den Mitgliedern eines Temas Chaos herrscht, kann das Team nicht funktionieren.

„Warum soll ich mich (auch noch) mit Selbstorganisation bzw. Zeitmanagement beschäftigen?“ Das höre ich oft und die Skepsis ist berechtigt! Antworten aus der Praxis im kostenlosen PDF „Warum Selbstorganisation?“.

Inhalt: Selbstorganisation – Warum?
  • Seite 04: Selbstorganisation ist kein Hobby
  • Seite 07: Wozu Selbstorganisation? Für mehr Platz im Kopf!
  • Seite 09: Ziele erreichen – Warum eigentlich?
  • Seite 12: Selbstorganisation ist Gehirn-Entlastung
  • Seite 15: Aus Chaos wird Tagesplan – immer wieder
  • Seite 17: Start with Why? Die Frage nach dem Warum
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Wie funktioniert

Selbstorganisation?

Selbstorganisation beginnt mit ICH, oder – grammatikalisch besser – mit mir. Das mag angesichts des “Selbst” in Selbstorganisation banal klingen, es ist aber alles andere als dies.

Wenn ich mich besser organisieren will, heißt das konkret: Ich muss versuchen, meine eigenen, Probleme zu lösen. Bei fast allen von uns liegen diese “Feinde des Alltags” in ähnlichen Bereichen und auch die Lösung hat immer eines gemeinsam: Wenn ich etwas verändern will, dann fange ich am besten dort damit an, wo ich die meiste Kontrolle ausüben kann.

Und ich habe immer mehr Kontrolle darüber, wie ich mit den Herausforderungen meines Alltags umgehe, als über die Herausforderungen selbst. Zudem sind nicht alle Hindernisse für meine Produktivität äußerlicher Natur; auch in unserem Inneren gibt es Widerstände, zu den wir uns verhalten müssen.

Ich meine das, was oft als “Innerer Schweinehund” bezeichnet wird und was einfach damit zu tun hat, das wir eben keine Computer oder Roboter sind, sondern Menschen mit all ihren Eigenheiten und Widersprüchen. Und ja, seit Freu wissen wir alle, dass völlige Kontrolle über unser Inneres eine Illusion ist. Dennoch ist auch beim Überwinden der inneren Hindernisse der Ansatzpunkt klar: Ich bin es. Praktische Selbstorganisation heißt in jedem Fall, dass ich meine eigenen Probleme da angehe, wo sie mich betreffen: bei mir.

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Inhalt: Selbstorganisation – Wie?
  • Seite 04: Kontrolle über den eigenen Tag: Erstes Ziel von Selbstorganisation
  • Seite 11: Selbstorganisation ist analog, auch im Zeitalter der Digitalisierung
  • Seite 14: 1. Schritt: Reduzieren
  • Seite 17: 2. Schritt: Sortieren
  • Seite 20: 3. Schritt: Planen & Priorisieren
  • Seite 22: 4. Schritt: Konzentriert arbeiten
  • Seite 25: Ziele zu Aufgaben machen: Der nächste Schritt
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Wann brauche ich

Selbstorganisation?

Was ist das Geheimnis gelingender Selbstorganisation? Die Antwort ist so banal wie hart: Dranbleiben. Sie können Ihre persönliche Organisation noch so perfektioniert haben; das beste System nützt nichts, wenn Sie es nur einmal im Monat umsetzen.

Sich selbst vernünftig zu organisieren, ist eine tägliche Aufgabe. Denn die Herausforderungen, denen wir uns damit stellen, sind alltägliche.

Demgegenüber gibt es Situationen, die noch einmal besondere Anforderungen an die eigene Organisation stellen. Der Urlaub und die Elternzeit sind solche Zeiträume, in denen wir noch einmal besonders von einem vernünftigen Selbstorganisations-System profitieren.

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Inhalt: Selbstorganisation – Wann?
  • Seite 04: Das Geheimnis der Selbstorganisation: Dranbleiben
  • Seite 06: Was muss gute Tagesplanung leisten?!
  • Seite 10: Arbeit und Urlaub: Den Urlaub vorbereiten
  • Seite 12: Arbeit im Urlaub: Die E-Mail-Entscheidung
  • Seite 14: Extremfall für Selbstorganisation: Arbeit in der Elternzeit
  • Seite 16: Arbeit in der Elternzeit: Grundregeln & Tipps (1)
  • Seite 18: Arbeit in der Elternzeit: Grundregeln & Tipps (2)
  • Seite 21: Arbeit in der Elternzeit: Grundregeln & Tipps (3)